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Nagarba ®

Akademie für Friedens- und Konfliktforschung

Der zündenede Funke

Jeder grosse Aufbruch, jede Veränderung und jedes bedeutende Projekt begann schon immer mit einem einzigen, unscheinbaren Moment: dem ersten Gedanken. Es ist genau dieser Augenblick, den das altnordische Wort Tendra beschreibt, was übersetzt „anfeuern“, „lichten“ oder „ein Feuer entzünden“ bedeutet.
Unsere Wegbereiterin verkörpert exakt diesen ersten, ungezähmten Funken. Statt fertige Pfade vorzugeben, entfachte sie das innere Feuer für eine neue Vision. Sie brachte Licht in das Dickicht der Gedanken, machte Verborgenes sichtbar und schuf so die nötige Klarheit für einen kraftvollen Aufbruch.

Persönliche Worte

Erdenweg

Geboren wurde ich in ein Umfeld, das stark christlich geprägt war. Bei meiner Geburt in einem katholischen Krankenhaus sah die Hebamme meine grünen Augen und ein Wolfsmal auf meiner linken Hand und nannte mich „Teufelsbalg“ und lies mich vor Schreck fast zu Boden fallen. Zudem wurde ich "unehelich" geboren, was damals für zusätzliche Aufregung sorgte. 

Der Makel meiner Herkunft verfolgte mich lange, denn in dem Dorf, in dem ich aufwuchs, wurde viel über mich und meine „seltsame Herkunft“ getuschelt.

Meine Grosse(e)Mutter vermittelt mir von klein auf, dass ich über meine Gaben, die sie selbst auch nicht verstehen konnte, schweigen solle, weil sie mich „anders“ machten als die anderen Kinder und sie wollte nicht, dass mein Leben noch schwerer wurde, als es eh schon war.

Mir wurden die Gaben geschenkt, Lebewesen tiefgehend zu erreichen, indem ich mich mit ihrer Seele verbinde. Zudem nehme ich verschlossene und vielleicht sogar schon fast vergessene Bedürfnisse wahr und kann sie in Worte fassen. Auch habe ich die Fähigkeit, Zukünftiges zu sehen und Vergangenes sichtbar zu machen.

Heutzutage hat man für solche Gaben Bezeichnungen wie z. B. Hochsensibilität oder andere medizinische Diagnosen, die meist als psychische Störung betrachtet werden. Vor langer Zeit nannte man diese Gaben einfach Hellsichtigkeit.

Das Echo der Scheiterhaufen

“Bei den alten Völkern des Nordens und der Kelten nahmen Seherinnen – wie die germanische Völva – eine hochangesehene Rolle in der Gemeinschaft ein. Ihre Weisheit und ihre Gaben waren ein zentraler Mittelpunkt im Leben der alten Völker. Sie wurden respektiert und verehrt. 

Mit dem Einzug des „neuen Glaubens" änderte sich dies drastisch: Das alte Wissen und die spirituellen Praktiken wurden von den Kirchen dämonisiert. Was einst als heilige Gabe galt, wurde als Ketzerei und Teufelswerk angeprangert.

Jahrhundertelang versuchten die neuen Dogmen, ein Monopol auf die Spiritualität zu erzwingen. Dies fand seinen grausamen Höhepunkt in den Hexenverfolgungen der Frühen Neuzeit, bei denen das alte Wissen über Heilkunde und Naturspiritualität systematisch im Feuer der Scheiterhaufen vernichtet werden sollten.”

Lebenslinien

Wenn es in meinem Leben einen sogenannten roten Faden gibt, dann immer das Streben nach emotionaler und spiritueller Freiheit. Da mir als Kind „eingebläut" wurde, dass ich meine Gaben verschweigen muss, wenn ich ein Teil der modernen Gesellschaft sein will, wählte ich berufliche Wege, die auf uraltem Wissen basieren und heute wissenschaftlich anerkannte Namen tragen. Nur so konnte ich meine Gabe leben, ohne mich selbst vollständig zu verraten.

Zeitenwandel

Meine frühkindliche Prägung, mich verstellen zu müssen, um nicht für mindestens verrückt gehalten zu werden, hat mich lange gefangen gehalten. Dieser tief verankerte Druck, meine Gaben in eine für andere wissenschaftlich anerkannte, logische Form zu bringen, erschöpfte mich über Jahre hinweg, denn ich lebte in ständiger Wachsamkeit, bloss nicht aufzufallen.

Ich hielt an dieser Rolle fest, bis meine Seele die Notbremse zog und mich mit Überschallgeschwindigkeit „an die Wand knallen“ liess. Eine aus rein medizinischer Sicht unheilbare Herzerkrankung machte mir unmissverständlich klar, dass meine Seele dieses Versteckspiel nicht länger ertrug. Erst dieser sogenannte Schicksalsschlag zwang mich, ehrlich hinzusehen und mich zu fragen:

„Wann höre ich auf, meine eigene Identität zu verleugnen?“

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Meine Überzeugung:

Jeder Mensch besitzt die innere Kraft, ein erfülltes Leben zu führen - in Harmonie mit sich und der Natur. Ich sehe mich lediglich als Brückenbauerin, die Lebewesen auf ihrem Weg zurück in ihr Urvertrauen begleitet. Alles, was ich tue, folgt der einfachen Wahrheit: HeilungKlarheit und Kraft wachsen dort, wo wir uns selbst in unseren Seelen wiederfinden. 

Mein Wunsch:

Das jeder Mensch den Mut findet, sich von den Fesseln der Konditionierungen zu lösen und das wahre ICH zu leben. Denn: In uns Menschen ist das Potential verankert, tiefgreifende Veränderungen in sich selbst und somit für Mutter Erde zu bewirken.

An Euch liebe Menschen

Auch wenn die realen Scheiterhaufen der Vergangenheit heute erloschen sind, hat sich die Methode der systematischen Ausgrenzung in unserer modernen Zivilisation lediglich gewandelt.

Während die feinstofflichen Gaben, Visionen und die tiefe Naturwahrnehmung in vielen Kulturen weltweit bis zum heutigen Tage voll anerkannt, hoch geschätzt und gemeinschaftlich integriert werden, beschreiten diese Frauen im westlich-europäischen Kulturraum oft einen völlig anderen, leidvollen Weg.

Statt auf dem Scheiterhaufen landen sie heute in jahrelangen, rein symptomorientierten medizinischen Mühlen, weil auch sie nicht den Mut haben zu sich selbst zu stehen.

Wenn sie sich schliesslich in einer rein materialistisch ausgerichteten Leistungsgesellschaft endgültig nicht mehr einfinden können, verbleibt oft nur der Weg in die dauerhafte therapeutische Behandlung – mit all ihren weitreichenden und prägenden Konsequenzen. Die moderne Gesellschaft pathologisiert auch heute noch die Hellsichtigkeit als „nicht normal", anstatt sie endlich wieder als Bereicherung zu begreifen.

Jetzt ist die Zeit für eine tiefgreifende Rückbesinnung auf das, was uns als Menschen ausmacht: Zu erkennen, wer und was wir in unserer wahren Essenz wirklich sind.

Ja, so zu sein wie alle anderen ist vermeintlich leichter, denn es braucht auch heute noch Kraft, mein wahres ICH in einer Welt zu leben, in der das „Monopol der Spiritualität“ immer noch den „Oberhäuptern der modernen Religionen“ obliegt. Warum ich mich der Aufgabe heute trotzdem stelle hat einen einfachen Grund:

Der Wind hat mich gerufen. 

Darum werde ich den Rest meines jetzigen Lebens darauf ausrichten, Menschen jene uralte Verbindung wieder zugänglich zu machen, die sie brauchen, um selbst im Frieden zu leben und dadurch möglichst viele andere mit diesem „heilenden Virus“ anzustecken.

Früher oder später wird mein Körper auch zurückkehren zu dem, was jeder materielle Körper vor der Geburt war und am Ende sein wird.

Bis dahin bin ich für euch da.